Therapie von Burnout und Nebennierenschwäche

 

Die richtige Kombination

 

Eine Burnout-Behandlung wird deutlich effektiver durch eine Kombination von Psychotherapie, Behebung zellulärer Störfaktoren und hormoneller Balance-Therapie.

Die Ergebnisse bei der Behandlung von Burnout-Patienten zeigen, dass ein integratives Konzept, welches neben einer guter psychologischen Betreuung auch die Diagnostik und Behandlung zellulärer Störmechanismen umfasst, große Vorteile mit sich bringt.

Viele Patienten haben bereits vor Jahren eine klassische Burnout-Behandlung in einer Spezialklinik oder einem anderen Spezialisten durchlaufen. Obwohl psychologisch hervorragend therapiert, kommen Sie nicht mehr ins Leben zurück und berichten weiterhin über starke Abgeschlageheit und Erschöpfung. 

Die Ergebnisse bei der Behandlung von Burnout-Patienten zeigen, dass ein integratives Konzept, welches neben einer guter psychologischen Betreuung auch die Diagnostik und Behandlung zellulärer Störmechanismen umfasst, große Vorteile mit sich bringt.

Hierzu zählt neben der Messung einer gestörten Mitochondrienfunktion auch die Diagnostik der Stress-Hormon-Achse und Unterstützung im Kampf gegen die ausgesprochen häufig vorhandenen intrazellulären Erreger.

 

Vor einer Burnout-Behandlung
ist eine umfassende Diagnostik erforderlich

Daher müssen möglichst schon im Vorfeld bereits bei den ersten Anzeichen dieser Erkrankung geeignete Maßnahmen eingeleitet werden, damit sich keine weitere Verschlechterung, sondern eine schrittweise Besserung einstellt. Häufig ist es ein langer Prozess, bis die Ursachen für die Beschwerden gefunden werden, weil das Burnout bei jedem Menschen verschiedene Ursachen haben und andere Burnout Symptome zeigen kann. Denn jeder Mensch reagiert trotz gleicher äußerer Situation unterschiedlich auf Stress und Belastungen, weil die innere Verarbeitung der äußeren Situation jeweils ganz unterschiedlich ist. Aber genau hier liegt ein wesentlicher Punkt in der Burnout-Behandlung. Zuvor ist jedoch eine gründliche Analyse der Umstände und Situation des Patienten erforderlich, die nicht nur das Selbstbild und die mentalen Strukturen des Patienten berücksichtigt, sondern auch die eher selten beachteten körperliche Faktoren wie Fehlregulationen der Neuro- und Stresshomone und Stoffwechselresourcen beinhaltet (siehe unten).

 

Burnout als Grund für chronische Erschöpfung

Wie schon erwähnt, ist für einen an Burnout erkrankten Menschen bezeichnend, dass er durch seinen Beruf und den damit verbundenen Stress ausgebrannt ist. Dies führt zu einer ständig andauernden Müdigkeit, einer chronischen Erschöpfung. Besonders Menschen, die ihr berufliches Leben und Karriere höchste Priorität geben, sind besonders anfällig für das Burnout Syndrom. Denn sie reagieren besonders empfindlich auf Misserfolge und bewerten diese als persönliches Versagen. Dies veranlasst Betroffene, sich noch mehr in diese Problematik hinein zu steigen, so dass  auch nicht selten Depressionen auftreten.

Bei der Entstehung von Krankheiten ist es selten, dass eine Ursache allein der Krankeitsauslöser darstellt. Vielmehr muss von einem "multifaktoriellen" Krankheitsgeschehen ausgegangen werden. Bei genauer Betrachtung der Krankeitsgeschichte finden sich "Krankheitsstarter und -verstärker" als zusätzliche Entstehungsfaktoren wie zum Beispiel chronisch latente Infekte mit Viren aus der Herpesgruppe, Störungen der Darmfunktion und Umwelttoxine.

Ohne Berücksichtigung von folgenden Fehlfunktionen benötigt die Regenerationsphase und die Dauer der Arbeitsunfähigkeit bei einer Burnout-Behandlung mehr Zeit:

  • Cortisolmangel
  • Serotoninmangel
  • Dopaminmangel
  • Melatoninmangel
  • Mitochondrien-Dysfunktion
  • VDR-Blockade
  • maskierte chronische Erregerlasten
  • Darm- und Stoffwechselfehlfunktionen
  • Fehlcodierungen im vegetativen und zentralen Nervensystem

Eine effektive Burnout-Behandlung kann nur durch den Zusammenschluss der verschiedenen Fachdiszipinen wirklich effektiv gelingen. Die derzeit etablierte mentale und psychlogische bzw. verhaltensorientierte Burnout-Behandlung wird deutlich effektiver durch die Berücksichtigung von Nebennieren und Neurotransmitter sowie neuro-inflammatorischer Prozesse (entzündliche Veränderungen des Gehirnes) unter Einbeziehung oben genannter Faktoren.

 

Im Rahmen der Ursachendiagnostik führen wir bei Erstpatienten je nach Bedarf ein Basis-Check beziehungsweise eine erweiterte medizinische Leistungsdiagnostik durch.

 

Selbsthilfe und Prävention

  • Nehmen Sie sich viel Zeit für sich selbst und machen Sie festgelegte Pausen in ihrem Alltag in denen Sie bewusst gar nichts tun, und sich entspannen. Sie könnten spazieren gehen, sich sportlich betätigen oder Musik hören. Dies stabilisiert sie von innen heraus, weil Sie ihrem Körper und Psyche etwas Gutes tun.
  • Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, damit ihr Körper genug Vital- und Mineralstoffe bekommt. Auch dies stabilisiert ihren Körper.
  • Nehmen Sie sich auch genügend Zeit für ihre Mahlzeiten. Es ist völlig ungesund in Hektik zu Essen.
  • Planen Sie in Ihren Alltag bewusst Dinge ein, die Ihnen früher einmal viel bedeutet haben und Freude machen, wie Kinobesuche oder Freunde treffen. Auch wenn Sie sich im Moment viel zu müde fühlen, oder denken für so etwas haben Sie keine Zeit. Das sind genau die Sachen, die in Ihr Leben wieder mehr Freude bringen können.
  • Betroffene, die ausgeprägte Symptome haben, sollten sich allerdings ärztliche oder therapeutische Hilfe suchen, die bei der Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit und bei der Planung des Alltags helfen können.
  • Es ist wichtig herauszufinden, was die Ursachen für das Burnout Syndrom sind. Ist es der Stress auf der Arbeit, familiäre Belastungen? Erst wenn die Ursachen behandelt wedrden, kann in der Burnout-Behandlung ein dauerhafter Erfolg erreicht werden.

Kann man Burn-Out vorbeugen?

Es gibt verschiedene Arten und Wege, einem Burn-Out vorzubeugen, wobei es zwei grobe Einteilungen gibt: die Verhältnisprävention verändert die Umstände, durch die der Burn-Out ausgelöst wurde; die Verhaltensprävention beschäftigt sich mit dem Betroffenen selbst und seiner Art, mit den Umständen umzugehen.
Bei der Verhältnisprävention ist die Umsetzung der gesetzlichen Vorgabe für Arbeitgeber, gesundheitliche Schäden ihrer Angestellten bestmöglich zu vermeiden. Im Falle von Burn-Out-Prävention bedeutet das, auf ein gesundes Arbeitsklima zu achten und dies zu begünstigen, durch den persönlichen Umgang der Vorgesetzten mit den Angestellten und auch in beiden Gruppen untereinander, durch ein transparentes und bewältigbares Arbeitspensum und durch Berücksichtigung der vom Betriebsrat thematisierten Probleme. Für Betroffene bedeutet dies allerdings im Umkehrschluss auch, dass sie im Falle einer Überbelastung Rücksprache mit ihren Vorgesetzten halten und gegebenenfalls eine Beschwerde beim Betriebsrat einreichen müssen.
Wichtig ist dabei auch, ein gesundes Zeitmanagement zu pflegen und Aufgaben nach ihrer Dringlichkeit zu sortieren. Stressquellen sollten identifiziert und in Angriff genommen werden. Überflüssiges sollte aus dem Zeitplan entfernt werden. Es gibt zahlreiche Seminare und Bücher, die gute Anleitungen hierzu geben und sie dabei unterstützen können.
Die Verhaltensprävention setzt an der Persönlichkeit des Betroffenen an, um einerseits seine Beanspruchbarkeit zu erhöhen und ihm andererseits Wege aufzuzeigen, Stress zu vermeiden und letztendlich seine Sichtweise zu verändern. Wichtig ist, zu lernen, wie man sich selber Grenzen setzt und diese einhält, wie man „Nein" sagen kann und wie man eine positive Lebenseinstellung gewinnt. Die eigene Zielsetzung spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle: häufig setzen sich Burn-Out-Gefährdete unrealistisch hohe Ziele, die sie dann nicht erreichen können, was sie wiederum in die Spirale der Frustration treibt. Daher ist es unumgänglich, seine eigenen Fähigkeiten einschätzen zu lernen und diese Erkenntnisse auch konsequent umzusetzen.
Auch am eigenen Freizeitverhalten gibt es Ansatzpunkte. So kann es von großer Bedeutung sein, die Freizeit einerseits bewusster zu genießen und sinnvoller zu gestalten, um einen besseren Ausgleich zum Berufsleben zu erreichen. Auch eine stärkere soziale Verankerung in Familie und Freundeskreis wirkt sich positiv auf den geistigen Zustand aus.
Nicht zuletzt lassen sich Entspannungsmethoden erlernen, beispielsweise Autogenes Training, Meditation oder mentale Techiken wie beispielsweise Healing Code, durch die Betroffene körperlich und seelisch lernen, zur Ruhe zu kommen und so ihre Entspannung effektiver durchzuführen.

 

Welche Rolle spielen die Stress-Hormone
bei der Burnout-Behandlung?

Beim Burnout Syndrom lassen sich vier Schwerpunkte der körperlichen Fehlregulation festmachen, welche diagnostisch im Therapieverlauf kontrolliert werden können:

  1. Es entsteht eine mitochondriale Dysfunktion mit Energiemangel auf zellulärer Ebene
  2. Chronisch maskierte Infektionen erschöpfen die Immunantwort
  3. Es entwickelt sich sich ein dauerhafter Entzündungszustand
  4. Die physiologische Regulation des Hormonhaushaltes bricht zusammen

Schwerpunkt einer integrativen Burnout Behandlung ist die sowohl die Aktivierung der mitochondrialen Funktion mit Anhebung der dringend erforderlichen Vitalstoffe als auch die Reduktion der Mikrobenlast durch eine gezielte Modulation des Immunsystems.

Der 24-Stunden-Rhythmus der Hormonproduktion ist aus dem Takt geraten. Durch die unzureichende nächtliche Cortisolproduktion steht dieses für die Aktivität des Tages nicht mehr zur Verfügung. Zusätzlich ist die Bildung von Melatonin beeinträchtigt. Als schlafregulierendes Hormon ist es ein wichtiger Taktgeber für den Rhythmus weiterer Hormone. Der Melatoninmangel ist die Folge eines Serotoninmangels, welcher das Erkrankungsbild entscheidend mitprägt. Der Serotoninmangel wiederum ist Folge von oxidativem Stress und Dysbalance von Entzündungsmediatoren mit Blockade der Serotoninsynthese.

Die erhöhte Entzündungsbereitschaft bei Burnout hat verschiedene Ursachen

  • das erhöhte Noradrenalin stimuliert unmittelbar Entzündungreaktionen
  • bei länger anhaltender Stressbelastung kommt es zu Ausfällen in der Hormonproduktion. Vor allem Cortisol, welches stark entzündungshemmend wirkt, fällt aus.

Der Mangel an Cortisol, an Adrenalin, Noradrenalin, an Neurtransmittern und Melatonin ist verantwortlich für die depressive Stimmung, Mattigkeit und Antriebslosigkeit bei Burnout.

Diese Vielzahl hormoneller Ausfälle, fehlender Neurotransmitter sowie gesteigerter Entzündungsreaktionen bewirken ein breites Spektrum von Reaktionen beim Burnout-Syndrom:

  • Antriebslosigkeit,
  • Erschöpfungszustände,
  • Motivationsverlust,
  • Schwächung des Kurzzeitgedächtnisses,
  • Kopfschmerzen,
  • Migräne,
  • anhaltende Schmerzen in den Bindegeweben (Fibromyalgie),
  • Aufmerksamkeitsverlust,
  • Sprach- und Koordinations-,
  • Schlaf- und Ess-Störungen. (Neurolab)

Durch eine Analyse der hormonellen und neuro-immunologischen Veränderungen sowie Zellstoffwechsel wird die Grundlage geschaffen für eine wirksame Burnout-Behandlung.

Besonders Menschen, die ihr berufliches Leben und Karriere höchste Priorität geben, sind besonders anfällig für das Burnout Syndrom. Denn sie reagieren besonders empfindlich auf Misserfolge und bewerten diese als persönliches Versagen. Dies veranlasst Betroffene, sich noch mehr in diese Problematik hinein zu steigen, sodass  auch nicht selten Depressionen auftreten. Warten Sie nicht länger und machen Sie jetzt einen Burnout Test!


Unterschätzen Sie mögliche Burnout Symptome nicht und suchen Sie rechtzeitig Hilfe!

Eine wachsende Zahl gesundheitlicher Störungen basieren auf erworbenen Defiziten und Dysbalance von Körperhormonen und Gehirnbotenstoffen (Neurotransmittern) aufgrund von Zellstress. Die Veränderung der Lebensweise mit kontinuierlicher Reizüberflutung, falscher und zu energiereicher Ernährung, Bewegungsmangel und wachsender Belastung in Beruf, Schule und Freizeit führen zu immer häufigeren Stresssyndromen bis zum Burn-Out.

  • Wir messen zelluläre Funktionsdefizite
  • und behandeln die Leistungsengpässe strategisch

Natürliche Hormon-Balance

Hormone sind natürliche Botenstoffe in unserem Körper. Ohne diese fein aufeinander abgestimmten Informationsübermittler können wir nicht richtig leben. Das heisst Hormone und Gehirnbotenstoffe sind von der Natur her für ein gesundes Leben vorgesehen und ebenso nötig wie Sauerstoff und richtige Ernährung. Mit zunehmendem Alter und durch ungünstige Lebensfaktoren lässt ihre Produktion nach, der Informationsfluss von Botenstoffen im Körper ist verlangsamt. Männer und Frauen von heute wissen das und spüren, dass ein Abfall wichtiger Hormonsysteme zur Störung unserer Gesundheit führt und damit zu Störungen des Wohlbefindens und Auftreten von Folgekrankheiten.

Immunsystem und Stoffwechsel

Jeder Mensch verstoffwechselt Nahrung anders. Schätzungsweise jeder zehnte Bundesbürger reagiert allergisch auf bestimmte Nahrungsmittel. Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind in erster Linie auf einer Dünndarmfehlbesiedlung und einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimhäute zurückzuführen. Dadurch können Nahrungsbestandteile unverdaut vom Darm ins Blut gelangen. Dort bekämpft das Abwehrsystem des Körpers die fremden "Eindringlinge" und Ihr Immunsystem entwickelt Antikörper gegen bestimmte Nahrungsmittel-Bestandteile.

 

Durch falsche Ernährung, Bewegungsmangel und den übermäßigen Verzehr von Genussmitteln leiden viele Menschen unter einer Übersäuerung. Nahezu alle chronischen Krankheiten werden durch diese Übersäuerung verstärkt oder sogar hervorgerufen. Unser Immunsystem ist dann nicht mehr voll funktionsfähig. Das ist gefährlich, denn es schützt uns nicht nur vor Angriffen von Außen (Viren, Pilze, Bakterien), sondern steuert auch viele Körperfunktionen. So organisiert das Immunsystem beispielsweise maßgeblich unseren körpereigenen Schutz vor Krebs.

 

Die Folgen einer unausgewogenen Ernährung sind unter anderem

 Völlegefühl

  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • erhöhte Anfälligkeit für Allergien und Infektionskrankeiten
  • schnelleres Altern
  • Migräne

Wie funktionstüchtig Ihr Hormonsystem, Immunsystem und Ihre Zell-Reparatur-Mechanismen sind, messen wir durch diagnostische Tests aus der Inneren Medizin und Biologischen Medizin in unserer Praxis.

 

 

Bildquellen: Rainer Sturm / pixelio.de